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Euphoria
2019 – aktuell
Genres
Drama
Umfang
13 Folgen (in 2 Staffeln)
Cast
Zendaya, Hunter Schafer, Alexa Demie, Angus Cloud, Eric Dane, Sydney Sweeney
Inhalt
Die 17-jährige Rue Bennett (Zendaya) konsumierte im Alter von 13 Jahren das erste Mal Benzodiazepine und andere Medikamente die ihr krebskranker Vater verordnet bekam. Dieser erste Kontakt und der darauffolgende Tod ihres Vaters stürzte sie in einen Drogensumpf - bis hin zur Überdosis. Neben der Bewältigung des High School Ablaufes, der jugendlichen Selbstfindung und dem Meistern von Aufbauen bzw. Aufrechterhalten von zwischenmenschlichen Beziehungen, kämpft sie sich durch Entzüge und Rückfälle. Der Regisseur und Drehbuchautor Sam Levinson fasst auf wunderschöne, aber auch grausame Art und Weise den Drogen(miss)brauch teilweise autobiografisch zusammen. Außerdem liefert die transsexuelle Hunter Schafer mit ihrer Rolle als Jules Vaughn (die auch die sehr düsteren Seiten der LGBTQ+ Community aufweist) ein großartiges Schauspieldebüt.
Hafen-Bewertung für diese Serie:
basierend auf 1 Stimme(n)
  • 1 Bewertung(en) - 5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
5 / 5
Deine Wertung:

#1
Ich habe einige Kommentare gelesen in denen stand, dass diese Serie die tumblr-Zeit verkörpert. Als eingefleischter tumblr-Teenie musste ich natürlich auf den Zug aufspringen. Cinematographisch wunderschön gestaltet. Ich glaube so ein düsteres Thema wurde noch nie so ästhetisch dargestellt. Als kleiner Bonus sind auch Sequenzen dabei die die 4. Wand durchbrechen. Eine gute Prise Humor ist ebenfalls vorhanden (ich sage nur D*ck Pic Folge)  Juchu
Dieser Beitrag gefällt:    JP
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#2
Gerade als ich einen Beitrag (im neu angelegten Edelszenen-Panoptikum Liebe ) zu einer Szene aus Euphoria verfasst habe, ist mir aufgefallen, dass meine bisherige Rezension sehr mau ausgefallen ist. Deshalb hier nochmal ein Kommentar dazu, gleichzeitig rühre ich damit die Werbetrommel für dieses visuelle, musikalische und spannende Meisterwerk.  Daumen hoch!

Die Charaktere, die Sam Levinson erschaffen hat, sind alle ziemlich komplex geschrieben, die jeweiligen Entwicklungen sind spannend und stimmig aufgebaut. Die Darstellung der drogensüchtigen Zendaya als Anti-Hero ist blendend gelungen; die Zuschauenden haben es anfangs leicht, Sympathie aufzubauen, immerhin ist die Protagonistin Rue sehr pfiffig und smart, gleichzeitig entwickelt sich aber auch ein regelrechter Hass gegen sie -- dafür wie sie ihr Umfeld mit ihrem puren Egoismus behandelt. Einen fetten Pluspunkt finde ich, dass Labrinth alle Staffeln musikalisch unterstützen durfte. Die Wiederholung bestimmter Ausschnitte aus Liedern war nicht nur ein smarter Marketing-Move, sondern diente auch der gesamten Ästhetik. Die Serie ist ein regelrechter Talent-Brunnen (u.a. auch Sprungbrett für die tolle Sydney Sweeney) und am wichtigsten: eine riesige Anti-Drogen-Kampagne. Wertung 5 von 5
Dieser Beitrag gefällt:    JP, Kubrickian
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