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The King
2019
Genres Action | Drama | Historie | Thriller
Regie David Michôd
Cast Timothée Chalamet, Joel Edgerton, Robert Pattinson, Ben Mendelsohn, Tom Glynn-Carney, Lily-Rose Depp
Inhalt Prinz Hal (Chalamet), Sohn des gesundheitlich angeschlagenen Königs von England (Mendelsohn), hat sich zurückgezogen von allen Pflichten & der Öffentlichkeit, nachdem er frühere Begeisterung fürs Militante mit einem Pfeil ins Gesicht bezahlte, und allgemein Zweifel hat am Sinn des Schlachtens. Er verbringt nun lieber Zeit mit einem vom Hofe geächteten aber schlauen Adeligen, Sir Falstaff (Edgerton), in dessen "bohemién"-Umfeld in den Zechen Londons. Dann aber lässt der Vater ihn rufen um ihm mitzuteilen, dass er selbst sich physisch nicht in der Lage sähe, gegen einen engl. Rebellen zu kämpfen, sondern die Führung der Armee einem jüngeren Bruder Hals übergibt, eben weil Hal sich von allem abgewandt hätte. Hal ahnt sofort dass sein Bruder (Glynn-Carney) dabei umkommen würde, und mischt sich später unangemeldet auf dem Feld ein, indem er den Rebellen ggü. anbietet dass ein Einzelkampf, Anführer gegen Anführer, also ihn statt seinem Bruder, den Kleinkrieg entscheiden soll. Sein Bruder ist sehr wütend. Aber Hal ist eben im Kern doch der angehende König Heinrich V, prädestiniert Frankreich wieder komplett zurück zu erobern, auch wenn er dabei von etablierteren Interessen evtl. zu gezwungen wird...
 Australien, USA, U.K.
 140 min.
Hafen-Bewertung für diesen Film:
basierend auf 1 Stimme(n)
  • 1 Bewertung(en) - 5 im Durchschnitt
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#1
Ein weiterer reiner Netflix-Film, den ich allzugerne im Kino gesehen hätte! Nach dem großartigen Auftritt von Chalamet hier war ich ganz beruhigt als ich hörte dass er die wichtigste Rolle in der Verfilmung einer meiner Lieblungsromane, Dune, übernehmen würde!

Als jemand der Shakespeares Henry V studieren musste in der Schule (und ihn sogar mal kurz dargestellt hatte in einer "talent night" dort), fand ich natürlich sehr spannend wie diese Neuschreibung des Stücks (plus Teile aus den Henry-IV-Stücken), ohne sich irgendwie an den Urtext zu halten, gelingen würde.

Ich war baff wie gut das gemacht worden war! Es wurden Thriller-Elemente hinein gebaut, wie auch eine völlig neue Rolle für Falstaff, der sich als wahrer Freund und militärisch Gewiefter entpuppt - und ich, der sonst in solchen Sachen dazu tendiert ein Traditionalist zu sein, hab das problemlos geschluckt!

Ich bin kein Freund von realistischen Schlachtendarstellungen in Filmen, aber die Auseinandersetzung bei Agincourt wie hier gezeigt, war ziemlich fantastisch, um nicht zu sagen sehr lehrreich! Schock 

Schauspielleistungen waren durch die Bank großartig! Pattinson als Dauphin war besonders schrill! Wahn

Empfehlenswert! (Könnte u.a. zu einer Auseinandersetzung mit den Urtexten bei Zuschauenden führen UND dann damit, dass weder dort noch - weniger! - hier sich an eigentliche Geschichte gehalten wurde! Shakespeare hatte also auch die Abläufe/Begründungen/Charakterisierungen, sagen wir, profitabel gedehnt! Trotz)

Wertung 5 von 5
Dieser Beitrag gefällt:    kevers, strubadur
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