30.08.2026, 00:15
(Zuletzt bearbeitet: 30.08.2026, 14:35 von Kubrickian.)
Einer der größten SF-Romane aller Zeiten, gerade auch für mich, mit dem uralten Physik-B.Sc.! Neben der politisch gefärbten Hauptstory war also auch immer der "B-Plot" mit Erfindung des 'Ansible' brennend interessant - ein Gerät, das so überzeugte, dass andere SF-AutorInnen es später 1-zu-1 in ihren Romanen mit einbauten! 
Le Guin ist die 'Zukunfts-Anthropologin' der SF, und am ehesten bekannt für ihre YA-Trilogie Erdsee - ein Fantasy-Epos, das viele Ideen aus alten Zauber-Stories sammelte und neu einflechtete, die danach von Anderen oft kopiert wurden. (Auch kommen darin die m.E. best-geschriebenen Drachen aller Zeiten vor, besonders nachher in dem fortsetzenden 4. Band, Tehanu!
)
Sie hat auch so einen coolen elegischen, schon fast altlyrischen, Schreibstil, der d. Lesende/n bannt.
Shevek, der anarchistische mittellose Physiker, hat auch ein Helden-Imago, das mir sehr sympathisch ist - langsam, nachdenklich, gerade, und so den Weg findend durch die Wirren der wilden Urras-Gesellschaften, die er kennenlernt. (Dort entfacht sich auch eine handfeste Revolution zur Zeit seines Besuchs!)
Das Buch ist Teil meines Sanctum Sanctorums der Phantastik bei mir zuhause - ein Regalbrett mit den (mir) wichtigsten Titeln. Ich lese das Buch gerade wieder...
Es ist nicht mein Lieblingsbuch auf diesem Brett, auch nicht in den 1. 5, daher vergebe ich mal vorsichtig:
Eine Lese-Empfehlung auf jeden Fall, insofern man sich auf 70er Tonart und öfter filosofierende Langsamkeit einstellen kann.

Le Guin ist die 'Zukunfts-Anthropologin' der SF, und am ehesten bekannt für ihre YA-Trilogie Erdsee - ein Fantasy-Epos, das viele Ideen aus alten Zauber-Stories sammelte und neu einflechtete, die danach von Anderen oft kopiert wurden. (Auch kommen darin die m.E. best-geschriebenen Drachen aller Zeiten vor, besonders nachher in dem fortsetzenden 4. Band, Tehanu!
)Sie hat auch so einen coolen elegischen, schon fast altlyrischen, Schreibstil, der d. Lesende/n bannt.
Shevek, der anarchistische mittellose Physiker, hat auch ein Helden-Imago, das mir sehr sympathisch ist - langsam, nachdenklich, gerade, und so den Weg findend durch die Wirren der wilden Urras-Gesellschaften, die er kennenlernt. (Dort entfacht sich auch eine handfeste Revolution zur Zeit seines Besuchs!)
Das Buch ist Teil meines Sanctum Sanctorums der Phantastik bei mir zuhause - ein Regalbrett mit den (mir) wichtigsten Titeln. Ich lese das Buch gerade wieder...

Es ist nicht mein Lieblingsbuch auf diesem Brett, auch nicht in den 1. 5, daher vergebe ich mal vorsichtig:
Eine Lese-Empfehlung auf jeden Fall, insofern man sich auf 70er Tonart und öfter filosofierende Langsamkeit einstellen kann.
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Man braucht ein wenig Geduld mit dem kapitelweise Hin-und-Her-Springen zwischen den Planeten bzw. zwischen Vergangenheit und Gegenwart, aber irgendwann kapiert man, dass Le Guin hier dem Leser einen tiefgehenden Systemvergleich in aller Ruhe beibringt. Interessant auch die Systeme mit unseren irdischen Echtfällen momentan zu vergleichen; Zufall, dass der Name des Landes A-Io nur aus Buchstaben besteht, die alle in der ausgeschriebenen Form on USA vorkommen? 