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Man of Steel
2013
Genres Action | Sci-Fi
Regie Zack Snyder
Cast Henry Cavill, Amy Adams, Michael Shannon
Inhalt Clarks Adoptivvater glaubt, dass die Menschheit nicht bereit ist, zu erfahren, wer sein Sohn wirklich ist und welche Fähigkeiten er hat. Doch als die Welt vom finsteren General Zod angegriffen wird, braucht sie ihren 'Superman' dringender als jemals zuvor - ob sie nun bereit ist oder nicht.
 USA
 143 min.
Hafen-Bewertung für diesen Film:
basierend auf 3 Stimme(n)
  • 3 Bewertung(en) - 3.3 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
3.3 / 5
Deine Wertung:

#1
Dieser Film fand im Fernhafen erstmals Erwähnung in diesem Beitrag von Kubrickian.

Crowe hatte ich ja immer als etwas hölzernen Macho abgestempelt, zu Unrecht wie ich sagen muss. Hab' vor einiger Zeit "Gladiator" nochmal gesehen und war mehr angetan als früher, und auch in diesem Film hier, in dem er den leiblichen Vater von Supi mit unaufdringlichem Ernst und ganz subtiler Vaterliebe darstellt. Einfach super gecastet, genau wie Kevin Costner und Diane Lane als Adoptiveltern oder Lawrence Fishburne als Zeitungschef. Haben mir alle in ihren Rollen gut gefallen. Ebenso Lob hab' ich für die State-Of-The-Art-Effekte übrig, die Augenzuckerfreunden viel Spaß machen. Drehbuch, Protagonist, Tiefgang... naja, da ist es dann nicht mehr ganz so weit her. Aber man verlässt das Kino gut unterhalten, dafür gibt's meinerseits Wertung 3 von 5+
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#2
Da Cavill ja jetzt wohl endgültig abgesägt wurde (ich spekuliere wg. einem früheren Verhandlungsverhalten, dessen damalig ausgelöster Ärger bei Anderen ihn jetzt einholte) lobe ich mal diesen Film hier stellvertretend für all seine S.-Auftritte... Sozusagen als hommagierendes Good-bye "and thanks for all the fish"!

Regisseur Snyder ist ja so eine Art moderner Paul Verhoeven*, mit seinen teils skurrilen explosiven Momenten, gerne auch in Slo-Mo damit man ja nichts verpasst an der Todes-Akrobatik o.ä.. Dafür dass Sex kaum vorkommt bei Snyder sind dann die heroischen Momente um so länger ausgedehnt und musikalisch bombastisch.

Der phantastische Beginn dieses Films, schon fast fantasy-artig mit seinen sonderbaren Wesen und Steuerungsautomatismen (Stichwort "Index", Teil einer Art gewaltigen Baum des Lebens), gefolgt von den Abenteuern von Farmer-Kind Clark Kent, wie er nach & nach realisiert was er kann und ist, bis zu seinem gewaltigen Vermächtnis anhand der antiken kryptonischen Pioniere, die ein

Riesenschiff im Eis versteckten, damit es eines Tages von kryptonischen Kolonisierern aktiviert werden kann
... das war schon ein toller Tobak!

Am Plot gefiel mir wie anders Lois nun zu ihrem bebrillten Kollegen kommt, und dass die Übermacht der KryptonierInnen mal so richtig ausgefleischt wurde, von dem 1. Kampf des kostümierten Jungen aus Kansas an, gegen eine philosophierende Amazone und ihrem muskulösen loyalen Gehilfen. Allerdings war dann die Zerstörungsorgie am Ende beim

Stoppen - mit extremem "prejudice" - des kryptonischen Generals
moralisch wirr: Weinte Clark wg. dem 1 anderen Verbliebenen seiner Heimat, oder weil wohl Tausende Menschen bei diesen gewaltigen Events, angefangen mit der (eindrucksvollen!) "Weltmaschine", drauf gingen? Das Drehbuch deutete wohl Ersteres an, und das stieß mir zumindest ein wenig auf. (Aber im 2. Film muss ja dann Clark dafür in der Büßerrolle vor SenatorInnen gerade stehen... Daumen hoch!)

Die Kryptonier und Lois waren die zentralen Figuren im Film, und ich mochte wie sie aufgestellt wurden - das wirkte schon fast wie der Anspruch so etwas Phantastisch-Abenteuerhaftes wie bei der damaligen Star Wars Ep. IV aufzustellen. Cavills verschmitzter humanoider Außerirdischer im Kostüm, diesmal OHNE roter Unterhose, war cool. In Nebenrollen waren lauter tolle SchauspielerInnen zugange - v.a. Diane Lane (Liebe) und Costner und Fishburne und Lennix... Gebannt

Bei letzterem gab es dann auch den 1. einiger Plot-Fauxpas im Film: Wenn der stählerne Mann sehen konnte was auf Karten in Jackentaschen von seinen militärischen Gegenübern stand, warum konnte er nicht das wahre Wesen von Lennix' Figur erkennen? Evtl. meisterhafte Projektionen...?

Mir gefielen jedenfalls die meisten Plot-Twists und die extreme Konsequenz die Snyder einbaute um mal die realistischen Auswirkungen von solchen Kräften in "solaren" Humanoiden zu zeigen. Das war mutig, und ging ja dann bei den Fans voll auf. (Wenn auch den Geldgebern schon damals zu weit, evtl.! Juchu)

Jedenfalls ein Film den ich auf DVD habe! Awkward! => Wertung 4 von 5

P.S.: Auf weitere Reboots hab ich allerdings inzwischen gar keine Lust mehr... DIESEN Superman,
 & evtl. noch den aus den CW-Serien, nehme ich dann mit ins Grab. Trotz



(* Macher von phantastischen Filmen wie dem skurrilen Total Recall, dem trashigen aber Militantes parodierenden Starship Troopers...
und Basic Instinct - alle mit mindestens einer komplett angstfreien Powerfrau besetzt!)
.
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[°°]
[Kube]
Dieser Beitrag gefällt:    JP, kevers
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