Es gibt eine Art von Genremix, der in meinem Serienherzen einen besonderen Platz hat: Ich würde es mal "menschelnde Dramedy" nennen, auch wenn das ein ziemlich abgedroschen klingendes Label ist. Im Kern stehen dabei Geschichten, in denen es um menschliches Zusammenleben, Aneinander-Wachsen oder auch mal die Schattenseiten der human condition geht – welche aber zugleich mit einem starken Augenzwinkern (nicht unbedingt laugh-out-loud-Humor) erzählt werden. An "GLOW" muss ich da z. B. direkt denken, oder auch "BEEF", oder auch, in etwas seichteren Gewässern, "Ginny & Georgia".
Ein weiterer Vertreter dieser besonderen Seriengattung fehlte bislang noch im Fernhafen, und zu Ehren des nunmehr fünften Emmys, den Hauptdarstellerin Jean Smart für ihre Rolle erhielt (womit sie für jede Staffel derselben Serie ausgezeichnet wurde, ein Rekord), soll "Hacks" nun auch in unserem Kompendium stehen. Mit einer
meinerseits prämiert.
[Es folgen minimale Spoiler zur groben Richtung der Serie, die aber dem Sehvergnügen wenig abträglich sein sollten.]
Was mich an dieser Serie am allermeisten bewegt und berührt hat, ist die Liebesgeschichte, die eigentlich im Zentrum steht; eine Liebesgeschichte, die sich klassischen Labels wie "platonisch" oder "romantisch" oder auch "Mutter/Tochter" etc. entzieht – und eher in Richtung einer generationsübergreifenden Seelenverwandtschaft geht. Ich fand es wurde hier wirklich exzellent dargestellt und geschrieben, wie sich Deborah und Ava gegenseitig inspirieren, zum persönlichen Wachstum anspornen – und doch auch die schlimmsten Seiten der jeweils anderen herausfordern, wenn es die Umstände nahelegten. So eine Art von Story habe ich anderweitig noch nicht gesehen. Zwar fand ich manche der Sekundärplots (insbesondere um Deborahs Protegé Markus) nicht immer unterhaltsam, aber das tat dem Gesamtwerk "Hacks" aus meiner Sicht keinen Abbruch.
Ein weiterer Vertreter dieser besonderen Seriengattung fehlte bislang noch im Fernhafen, und zu Ehren des nunmehr fünften Emmys, den Hauptdarstellerin Jean Smart für ihre Rolle erhielt (womit sie für jede Staffel derselben Serie ausgezeichnet wurde, ein Rekord), soll "Hacks" nun auch in unserem Kompendium stehen. Mit einer
meinerseits prämiert.[Es folgen minimale Spoiler zur groben Richtung der Serie, die aber dem Sehvergnügen wenig abträglich sein sollten.]
Was mich an dieser Serie am allermeisten bewegt und berührt hat, ist die Liebesgeschichte, die eigentlich im Zentrum steht; eine Liebesgeschichte, die sich klassischen Labels wie "platonisch" oder "romantisch" oder auch "Mutter/Tochter" etc. entzieht – und eher in Richtung einer generationsübergreifenden Seelenverwandtschaft geht. Ich fand es wurde hier wirklich exzellent dargestellt und geschrieben, wie sich Deborah und Ava gegenseitig inspirieren, zum persönlichen Wachstum anspornen – und doch auch die schlimmsten Seiten der jeweils anderen herausfordern, wenn es die Umstände nahelegten. So eine Art von Story habe ich anderweitig noch nicht gesehen. Zwar fand ich manche der Sekundärplots (insbesondere um Deborahs Protegé Markus) nicht immer unterhaltsam, aber das tat dem Gesamtwerk "Hacks" aus meiner Sicht keinen Abbruch.
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