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Der Astronaut – Project Hail Mary   (Project Hail Mary)
2026
Genres Abenteuer | Sci-Fi
Regie Phil Lord, Christopher Miller
Cast Ryan Gosling, Sandra Hüller, James Ortiz, Milana Vayntrub, Ken Leung
Inhalt Der Mittelschullehrer und Molekularbiologe Dr. Grace erwacht nach mehreren Jahren im künstlichen Koma auf einem Raumschiff – ohne sich erinnern zu können, warum und wie er dorthin gekommen ist. Nach und nach kehren vereinzelte Erinnerungsfragmente zurück, durch die sich der einsame Astronaut seine spezifische Mission zur Rettung der Erde zusammenreimen kann. Als dann noch ein außerirdisches Raumschiff Kontakt zu Dr. Grace aufnimmt, entspinnt sich eine abenteuerliche und unerwartet bewegende Geschichte...
 USA
 157 min.
Hafen-Bewertung für diesen Film:
basierend auf 2 Stimme(n)
  • 2 Bewertung(en) - 4.5 im Durchschnitt
  • 1
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  • 4
  • 5
4.5 / 5
Deine Wertung:

#1
Der Film hat mich so sehr bewegt, dass er auch in unserem Kompendium nicht fehlen soll...! Erst im Nachhinein erfuhr ich, dass es sich hier um eine Romanverfilmung handelt, deren Grundlage vom gleichen Autor wie "The Martian" stammt -- auch wenn die Parallelen beider Verfilmungen mir schon beim Zusehen deutlich auffielen. Dennoch hat mich "Project Hail Mary" nochmal ganz anders abgeholt, denn ich finde, der Film ist nicht nur ein Loblied auf intellektuelle "Ingenuity", sondern auch eine außergewöhnlich schöne Geschichte über ungewöhnliche und grenzensprengende Freundschaften! 

Besonders gefallen hat mir, dass

die Handlung wirklich konsequent zu Ende erzählt wird und man sich nicht, etwa aus Budgetgründen, am Ende mit ambigen Andeutungen über das Schicksal des Astronauten herauswindet.
Hinzu kommt ein Production Design, das mich in seiner Kreativität wirklich umgehauen hat; selten sah ich so ein cooles und innovatives Aliendesign!

Ein besonderer Shoutout geht schließlich noch raus an Sandra Hüller, deren reduziertes -- Zyniker mögen sagen: klischeehaft deutsches -- Schauspiel genau die richtige Funktion in diesem Film einnahm, wie ich fand.  Liebe

Ich lande tatsächlich seit längerem mal wieder bei einem Film bei einer Wertung 5 von 5Minus!
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#2
Grundsätzlich ein toller Film; man nehme an, die zuschauende Person hat das Buch vorher nicht gelesen, dann bietet der Film einen einigermaßen kohärenten roten Faden durch die wissenschaftlichen Gegebenheiten der Dinge, die sich da nach & nach entwickeln (dieses dt. Wort passt besonders gut zum Astronauten-Plot, auf Papier und auf der Leinwand! Daumen hoch!). Dass der Alien nach einer Weile in einer erstaunlich gut betonten Version der Stimme des digitalen Textlesers "direkt" spricht, muss dann einfach geschluckt werden, so wie das viele Englisch im U-Boot-Film Roter OktoberZahnlos

Auch schluckte ich ein wenig bei einigen Auslassungen der physikalischen Besonderheiten im Urplot - wie war das noch mit der alternativlosen Wahl von Grace zur 3. Position im Flugteam?! Auch wird im Film nicht ganz klar gemacht, dass

Rocky und seine Spezies blind sind, und daher nichts von der konstanten Lichtgeschwindigkeit wussten, und damit der Trigger fehlte die Relativitätstheorie zu formulieren!!

Was der Film m.E. deutlich stärker betont ist das emotionale Umfeld; zwischen Grace und der Chefin-auf-Erden scheint sich hier sogar eine kleine romantische Zuneigung einzuschleichen, natürlich nur angedeutet und nie "requited"... Diese emotionalen Töne kommen dem Laien-Zuschauenden natürlich auch wieder entgegen, so dass sie Punkte bieten, wo man sich ans Narrativ 'dranhaken', und manche Abläufe dramatischer gestalten, kann. (S. auch Absatz zur Hüller-Rolle, im Vorpost!  Liebe)

Wenn man ein Auge zudrückt ist für alle, Laien und VorleserInnen, der Hauptplot trotzdem ein Unikum, v.a. wg. den extraterrestrialen Lebewesen - dem mächtigen Astrophagen und natürlich den Eridianern, v.a. die physikalischen Gegebenheiten der beiden. (Urautor Weir hat in diversen Interviews und Zusatznotizen die erstaunliche Physiologie letzterer Spezies ausführlich beschrieben, und man kann da nur offenen Mundes staunen, Minuten lang!  Snob Schock Tölpel)

Der Film ist also ziemlich gelungen, ansehnlich und erhaben*, scheint mir - aber wg. dem Switchover von wissenschaftlich nahezu perfekt ausgeklügelt (wie im Buch) zu emotional/abenteuerlich spannend als Hauptmotiv gibt es dann von mir doch einen Minuspunkt: Wertung 4 von 5

P.S.: BTW, das Buch ist nicht die Textversion des 'Wahnsinns-Films' sondern war zuerst da, und wurde dann etwas eigensinnig - aber mit Segnung Weirs - verfilmt! So 'rum!

(* auf Englisch würde ich "uplifting" sagen wollen)
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[°°]
[Kube]
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