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Civil War
2024
Genres Abenteuer | Historie | Sci-Fi
Regie Alex Garland
Cast Kirsten Dunst, Cailee Spaeny, Wagner Moura, Stephen McKinley Henderson, Jesse Plemons, Nick Offerman
Inhalt Die legendäre Fotojournalistin Smith (Dunst) und ihr Kumpel Joel (Moura) sind freie Kriegs-KorrespondentInnen in alternativ-historischen Vereinigten Staaten, in denen ein rechts-extremer Präsident (Offerman) mit seinen Machenschaften einen 4-teiligen Bürgerkrieg ausgelöst hat; u.a. haben Kalifornien und Texas sezessioniert, und sich als "Western Forces (W.F.)" zusammen getan. Neben den beiden erfahrenen JournalistInnen schmuggelt sich noch eine "Rookie"-Fotohournalistin (Spaeny) mit hinein in den Tourenwagen, und wirbelt die Geschehnisse zusätzlich auf, auf der gefährlichen Fahrt, teils durch "feindliches" Gebiet im Osten der USA (also Washington D.C. umgebend).
 USA, UK
 109 min.
Hafen-Bewertung für diesen Film:
basierend auf 1 Stimme(n)
  • 1 Bewertung(en) - 3 im Durchschnitt
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3 / 5
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#1
Was für ein irritierender Nervtöter von einem Film! Anfangs fallen einem die gewaltigen "straßennahen" Bilder sehr positiv auf (das gilt bis zum Filmende), aber nach und nach häufen sich die Unglaubwürdigkeiten sowie Ratschläge der Erfahreneren, an die sich dann aber später keiner - inkl. sie selber - hält...

Es kann natürlich sein, dass das subversiv gemeint ist vom Regisseur (der auch das Drehbuch schrieb), nämlich dass die vermeintlichen Simpaticos, die Kriegs-ReporterInnen, als

rücksichtslose Roboter gezeigt werden sollen, die nur selten menschliches Verhalten an den Tag legen, wenn eine/r von ihnen im Roulette des Angeschossen-Werdens eine Niete zieht
.

Auch subversiv ist es, dass der vor Jahren entstandene Film, bei allen Beteuerungen seiner politischen Neutralität, im Laufe desselben klar macht, dass die "Guten", nämlich die W.F., die Freiheitskämpfer sind, die reaktionäre Machthabende in D.C. & rassistische Traditionalisten auf dem Lande bekämpfen. Das zeigt allein die Figur, die den wichtigsten Schuss am Ende abgibt... Letztendlich also eine plakative Wahlempfehlung in aktuellen Wahljahr-Zeiten! Schock

Einzig Dunsts Figur, und auch Hendersons (ihn sah man vor kurzem als Atreides-Mentat in den DUNE-Filmen Liebe ) ein wenig, zeigen Mitgefühl für KollegInnen in Gefahr. Dunst schafft eine ihrer besten Performancen hier, meine ich! Daumen hoch!

Fazit: Eine kotz-poetische ganz knappe Wertung 3 von 5, und auch nur wg. den möglichen subversiven Elementen. Emotional läge mir die Wertung 2 von 5 eher momentan - bin verärgert. (Auch weil die Plotidee ja mutig und innovativ ist, und dann m.E. wg. Provokationsliebe teils verschwendet wurde.)

P.S.: Historisch ist der Film natürlich nur insofern ja schon öfter die Rede davon war, ob Kalifornien nicht austreten sollte. Und wohin die aktuelle zusehends extremisierende Entwicklung bei den Reps in den USA führen könnte.
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