Arrival gehört für mich zu einer ganz kostbaren Gruppe von Science-Fiction-Filmen, bei denen die Betonung auf der ersten Silbe liegt: Die Wissenschaft steht hier klar vor allem anderen. In diesem Aspekt -- und in seinem minimalistischen Zugang zur Bild- und Effektgestaltung -- ähnelt der Film sehr meinem persönlichen All-Time-Favorite, Christopher Nolans "Interstellar". Die Parallelen setzen sich ferner dadurch fort, dass
Aber vielleicht ist es auch unfair, einen großartigen Film wie diesen hier nur im Vergleich zu einem anderen Meisterwerk zu ermessen. Also, ganz für sich genommen: Gestern habe ich Arrival zum zweiten Mal angeschaut, und ich war wieder restlos begeistert. Besonders hervorheben möchte ich:
Kritisieren würde ich vielleicht das etwas unausgewogene Erzähltempo und einen ganz bestimmten Special Effect in der zweiten Hälfte des Films, der für mich geradezu immersions-brechend schlecht geraten ist (Stichwort schwebende Haare).
Das genügt aber natürlich nicht, um all die obenstehende Lorbeeren allzu sehr verwelken zu lassen. Ein toller Film.
PS: Damit das nicht völlig übergangen wird, "Arrival" basiert auf einer Kurzgeschichte des genialen Autors Ted Chiang. Insofern sei mindestens einer der fünf vergebenen Sterne Chiang gewidmet.
Aber vielleicht ist es auch unfair, einen großartigen Film wie diesen hier nur im Vergleich zu einem anderen Meisterwerk zu ermessen. Also, ganz für sich genommen: Gestern habe ich Arrival zum zweiten Mal angeschaut, und ich war wieder restlos begeistert. Besonders hervorheben möchte ich:
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Kritisieren würde ich vielleicht das etwas unausgewogene Erzähltempo und einen ganz bestimmten Special Effect in der zweiten Hälfte des Films, der für mich geradezu immersions-brechend schlecht geraten ist (Stichwort schwebende Haare).

Das genügt aber natürlich nicht, um all die obenstehende Lorbeeren allzu sehr verwelken zu lassen. Ein toller Film.

PS: Damit das nicht völlig übergangen wird, "Arrival" basiert auf einer Kurzgeschichte des genialen Autors Ted Chiang. Insofern sei mindestens einer der fünf vergebenen Sterne Chiang gewidmet.
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(Als jemand, der öfter mit existenziellen Vergänglichkeitsängsten zu kämpfen hat, erlebe ich solche Blickwinkel als ungeheuer bereichernd und vor allem beruhigend.)
). Filme wie dieser eröffnen einem ganz neue Gedankenexperimente und fast schon spirituelle Diskussionen
Hafenhöchstpunktzahl!
) oder einfach eine Welt zu der man vorübergehend entschwinden konnte wenn das "Echtleben" zu grau war.