Die Serie ist sehenswert, und - man kennt hier im 'Hafen meine Abneigung gegen zuviel Gemetzel - von der Brutalität her m.E. eher nur (u.a. psychisch/ethisch) eklig inkl. teils horrorartig (was Horrorfans - ich bin keiner! - bestimmt als gelungen werten).
Und sie ist, zumindest in den 1. beiden Staffeln eine buchnahe Umsetzung mit zusätzlichem Stoff. M.E. well done, und Elisabeth Moss spielt alle an die Beton-Wand. (Yvonne Strahovski ist m.E. in 2. Position vorm endgültigen* Ziel! Und Alexis Bledel überzeugte auch wahnsinnig in ihrem längeren Cameo...

)
Das Buch ist natürlich ein feministischer SF-Klassiker!
Es kann sein, dass die Serie heute schwerer zu ertragen ist, weil sich die gesamten USA außer vielleicht NYC und Kalifornien schon ansatzweise in das neue Konglomerat Gilead in echt dabei sind zu verwandeln!! Rechte von Frauen und LGBTQIA* werden zunehmend missachtet - ist mein Bauchgefühl - und Trump hat sich ja schon öfter homophob geäußert (weswegen sein pathetischer Versuch sich als großer Fan
Dolly Partons mittels Halbmastflaggen zu geben momentan, ziemlich stinkt!!)...
Ich fand sie soweit* sehenswert, und vergebe eine seltene

!
(* ich hab nur die 1. Hälfte bisher geschaut wg. logistischen Schwächen meiner Einer in den letzten anderthalb Jahren - also die 1. 3 Staffeln!)