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The Handmaid's Tale
2017—2025
Genres Drama
Umfang 66 Folgen (in 6 Staffeln)
Cast Elisabeth Moss, Joseph Fiennes, Yvonne Strahovski, Alexis Bledel
Inhalt "The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd" ist eine dystopische US-amerikanische Drama-Fernsehserie, die auf Margaret Atwoods Roman "Der Report der Magd" von 1985 basiert und diesen fortsetzt.

Die Handlung spielt in der nahen Zukunft, im streng patriarchalischen, christlich-fundamentalistischen Gottesstaat Gilead. In dieser religiös verbrämten Militärdiktatur, die durch einen gewaltsamen Umsturz in den Vereinigten Staaten entstanden ist, sind Frauen weitgehend rechtlos. Viele werden als Dienstmägde versklavt und missbraucht, um der herrschenden Klasse der Kommandanten und ihren unfruchtbaren Ehefrauen Kinder zu gebären, wobei die Männer grundsätzlich als zeugungsfähig gelten und es verboten ist, sie als steril zu bezeichnen.
Hafen-Bewertung für diese Serie:
basierend auf 1 Stimme(n)
  • 1 Bewertung(en) - 5 im Durchschnitt
5 von 5
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#1
Mich würde sehr eure Meinung zu dieser Serie interessieren. Ich musste nach 2 Folgen abbrechen, weil ich die Stimmung und Brutalität nicht ertragen habe. 
Trotzdem weiß ich, dass viele Menschen diese Serie regelrecht hypen - ich möchte es gern verstehen. 

Was ist eure Meinung?
Dieser Beitrag gefällt:    vinnivinson
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#2
Für mich ist diese Serie so ein ganz spannender Fall -- und das passt total zu Deiner Einschätzung, Beere: 

Ich bin eigentlich total neugierig auf die Erzählung, die cinematografische Gestaltung, die schauspielerischen Leistungen...

...aaaber ich habe schon aufgeschnappt, wie harter Tobak die Story doch die ganze Zeit ist. Ich kann das schon mal aushalten, wenn's in einer Geschichte düsterer wird, aber so ganz viel (sexuelle) Gewalt am laufenden Band -- davor habe ich ein wenig Respekt!

Aber @vinnivinson wollte der Sache jetzt mal als "Vorkoster" eine Chance geben, ob ich's nicht doch gut aushalten kann. Ich glaube schon, dass die ganze Inszenierung und die einzelnen Figuren extrem packend gestaltet sind, von dem, was ich so sporadisch gesehen habe.
Dieser Beitrag gefällt:    vinnivinson
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#3
Sooo erstmal freue ich mich natürlich dich, liebe @Beere, hier begrüßen zu dürfen Froh Vielen Dank fürs fleißige Einpflegen! 

Zum Thema Handmaid's Tale: Ich habe über eine andere Serie von dieser erfahren. Dort ist die Protagonistin eine progressive und feministische Studentin, die regelrecht obsessed war mit Handmaid's Tale. Es wurde in einem Nebensatz erwähnt, dass Sam (die Protagonistin) sich einfach ganz doll wünscht, dass Offred frei kommt (Zitat:"I want this white fictional lady to be free so bad."). Jedenfalls hat die Serie mein Interesse geweckt; und ja...es ist harter Tobak. 

Ich hab erst drei Folgen geschafft (muss mir das immer bisschen portionieren), fands aber bisher super spannend. Die Vorstellung, dass so eine dystopische Situation vielleicht doch irgendwann eintreten könnte ist aber ganz schön klaustrophobisch. Dennoch bietet die Serie viele Momente, in denen man mit den Charakteren mitfiebert und wird dann auch noch mit genugtuenden Sequenzen belohnt (ausgleichende Gerechtigkeit und so). Die sexualisierte Gewalt ist (bisher) noch nicht super explizit dargestellt und ich hoffe es bleibt auch so; bisher für mich aushaltbar.

Die Serie punktet (glaube ich) mit Parallelen zu weirden Sekten und vor allem mit der Hoffnung, dass sich Offred und Co. am Ende doch aus den patriarchalen Strukturen freikämpfen.
Dieser Beitrag gefällt:    JP
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#4
Die Serie ist sehenswert, und - man kennt hier im 'Hafen meine Abneigung gegen zuviel Gemetzel - von der Brutalität her m.E. eher nur (u.a. psychisch/ethisch) eklig inkl. teils horrorartig (was Horrorfans - ich bin keiner! - bestimmt als gelungen werten).

Und sie ist, zumindest in den 1. beiden Staffeln eine buchnahe Umsetzung mit zusätzlichem Stoff. M.E. well done, und Elisabeth Moss spielt alle an die Beton-Wand. (Yvonne Strahovski ist m.E. in 2. Position vorm endgültigen* Ziel! Und Alexis Bledel überzeugte auch wahnsinnig in ihrem längeren Cameo... Liebe)

Das Buch ist natürlich ein feministischer SF-Klassiker!

Es kann sein, dass die Serie heute schwerer zu ertragen ist, weil sich die gesamten USA außer vielleicht NYC und Kalifornien schon ansatzweise in das neue Konglomerat Gilead in echt dabei sind zu verwandeln!! Rechte von Frauen und LGBTQIA* werden zunehmend missachtet - ist mein Bauchgefühl - und Trump hat sich ja schon öfter homophob geäußert (weswegen sein pathetischer Versuch sich als großer Fan Dolly Partons mittels Halbmastflaggen zu geben momentan, ziemlich stinkt!!)...

Ich fand sie soweit* sehenswert, und vergebe eine seltene Wertung 5 von 5 !

(* ich hab nur die 1. Hälfte bisher geschaut wg. logistischen Schwächen meiner Einer in den letzten anderthalb Jahren - also die 1. 3 Staffeln!)
.
[]
[°°]
[Kube]
Dieser Beitrag gefällt:    Beere, JP, vinnivinson
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#5
Mega Info mit der buchnahen Umsetzung; das steht nämlich auch auf meiner (viel zu langen) Wunschliste! Und ich glaube du hast den Nagel mit der aktuellen politischen Situation VS aktuell die Serie rezipieren, auf den Kopf getroffen -- man könnte auch verschwörungstheoretisch munkeln ob Netflix die Staffeln mit Absicht neuerdings hochgeladen hat...
Dieser Beitrag gefällt:    Kubrickian
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