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Obsession – Du sollst mich lieben (Obsession)
2025
Genres Horror
Regie Curry Barker
Cast Inde Navarrette, Michael Johnston, Cooper Tomlinson, Megan Lawless
Inhalt Die vier Freunde Bear, Ian, Nikki und Sarah arbeiten sieben Jahre nach dem Schulabschluss gemeinsam im Musikgeschäft von Sarahs Vater. Bear ist seit Jahren hoffnungslos in die patente Nikki verliebt, hat bislang aber nie den Mut aufgebracht, ihr das zu sagen. Auf der Suche nach einem Geschenk für Nikki besucht er einen Esoterikshop und erwirbt dort einen Gegenstand namens „One Wish Willow“, der Wünsche erfüllen soll. Als er nach einem gemeinsamen Abend Nikki nach Hause fährt und es wieder nicht fertigbringt, ihr seine Gefühle zu gestehen, zerbricht er verzweifelt den Wunschstab und wünscht sich, dass sie ihn mehr lieben solle als alles andere auf der Welt...
 USA
 109 min.
Hafen-Bewertung für diesen Film:
basierend auf 2 Stimme(n)
  • 2 Bewertung(en) - 4 im Durchschnitt
4 von 5
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#1
Ich weiß, dass sich hier im Hafen zur Zeit nicht allzu viele Horror-Afficionados tummeln... und ich dachte ja eigentlich auch, dass meine eigene "Sturm und Drang"-Horror-Phase hinter mir liegt.. aber in den letzten Wochen lief dann irgendwie doch immer mal wieder ein neuer Arthouse-Horrorfilm auf unserem heimischen TV. Das liegt aber vermutlich vor allem daran, dass in den letzten zwei Jahren sehr viele, ziemlich hochkarätige/vieldiskutierte Indie-Filme in diesem Genre erschienen sind; Filme, die mittlerweile auch durch Oscarprämierungen (siehe z. B. Amy Madigan für ihre brillante Nebenrolle in "Weapons" letztes Jahr!) salonfähig gemacht bzw. geadelt werden...

Der wohl größte 'Aufreger' in den letzten 12 Monaten war dabei zweifelsohne "Obsession", ein speziell unter Gen Z extrem beliebter Horrorfilm über die Grenzen von Consent und freiem Willen. Gerade noch einmal nachgelesen, zum aktuellen Zeitpunkt handelt es sich dabei mit einer halben Milliarde eingespielter Dollar um den sechsterfolgreichsten Horrorfilm aller Zeiten.

Ich muss sagen, ich kann den Hype zu einem gewissen Maße nachvollziehen. Man merkt dem Film definitiv an, dass es das Kino-Debütwerk eines Youtubers (und somit eines Auteurs aus einer anderen Welt) ist; zumindest meinte ich das an den teils sehr unkonventionellen dramaturgischen und stilistischen Entscheidungen zu erkennen. Die Hauptdarstellerin Inde Navarrette spielt die auferlegte Obsession absolut großartig, insbesondere wenn sich (wenig überraschend) zunehmend Ambiguität in ihr Auftreten hineinmischt. Vor allem aber las ich, dass dieser Film unter jungen Menschen gerade als eine Art Red-Flag-Lackmus-Test gesehen wird, nämlich dergestalt, ob man den männlichen Protagonisten Bear als Täter oder doch eher unbedarften Bystander einstuft (für mich eine klare Entscheidung). 

Fairerweise sei aber noch ergänzt, dass sich der Film streckenweise ein wenig zieht, und ich rein narrativ jetzt auch nicht so umgehauen war, dass ich über eine Wertung 4 von 5Minus hinausgehen würde...
Dieser Beitrag gefällt:    vinnivinson
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#2
Vielen Dank für deine Rezension, vor allem die Einblicke zur aktuellen Diskussion um den Film, mein lieber Gatte @JP  Ach!

Ich kann nur bestätigen, dass die schauspielerischen Leistungen (v.a. Mikromimik) großartig waren! Atmosphärische und ansprechende Bildsprache würde ich meinerseits noch ergänzen und ebenfalls ein Punkt Abzug wegen der zähen Stellen Wertung 4 von 5
Dieser Beitrag gefällt:    JP
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