Ich weiß, dass sich hier im Hafen zur Zeit nicht allzu viele Horror-Afficionados tummeln... und ich dachte ja eigentlich auch, dass meine eigene "Sturm und Drang"-Horror-Phase hinter mir liegt.. aber in den letzten Wochen lief dann irgendwie doch immer mal wieder ein neuer Arthouse-Horrorfilm auf unserem heimischen TV. Das liegt aber vermutlich vor allem daran, dass in den letzten zwei Jahren sehr viele, ziemlich hochkarätige/vieldiskutierte Indie-Filme in diesem Genre erschienen sind; Filme, die mittlerweile auch durch Oscarprämierungen (siehe z. B. Amy Madigan für ihre brillante Nebenrolle in "Weapons" letztes Jahr!) salonfähig gemacht bzw. geadelt werden...
Der wohl größte 'Aufreger' in den letzten 12 Monaten war dabei zweifelsohne "Obsession", ein speziell unter Gen Z extrem beliebter Horrorfilm über die Grenzen von Consent und freiem Willen. Gerade noch einmal nachgelesen, zum aktuellen Zeitpunkt handelt es sich dabei mit einer halben Milliarde eingespielter Dollar um den sechsterfolgreichsten Horrorfilm aller Zeiten.
Ich muss sagen, ich kann den Hype zu einem gewissen Maße nachvollziehen. Man merkt dem Film definitiv an, dass es das Kino-Debütwerk eines Youtubers (und somit eines Auteurs aus einer anderen Welt) ist; zumindest meinte ich das an den teils sehr unkonventionellen dramaturgischen und stilistischen Entscheidungen zu erkennen. Die Hauptdarstellerin Inde Navarrette spielt die auferlegte Obsession absolut großartig, insbesondere wenn sich (wenig überraschend) zunehmend Ambiguität in ihr Auftreten hineinmischt. Vor allem aber las ich, dass dieser Film unter jungen Menschen gerade als eine Art Red-Flag-Lackmus-Test gesehen wird, nämlich dergestalt, ob man den männlichen Protagonisten Bear als Täter oder doch eher unbedarften Bystander einstuft (für mich eine klare Entscheidung).
Fairerweise sei aber noch ergänzt, dass sich der Film streckenweise ein wenig zieht, und ich rein narrativ jetzt auch nicht so umgehauen war, dass ich über eine
hinausgehen würde...
Der wohl größte 'Aufreger' in den letzten 12 Monaten war dabei zweifelsohne "Obsession", ein speziell unter Gen Z extrem beliebter Horrorfilm über die Grenzen von Consent und freiem Willen. Gerade noch einmal nachgelesen, zum aktuellen Zeitpunkt handelt es sich dabei mit einer halben Milliarde eingespielter Dollar um den sechsterfolgreichsten Horrorfilm aller Zeiten.
Ich muss sagen, ich kann den Hype zu einem gewissen Maße nachvollziehen. Man merkt dem Film definitiv an, dass es das Kino-Debütwerk eines Youtubers (und somit eines Auteurs aus einer anderen Welt) ist; zumindest meinte ich das an den teils sehr unkonventionellen dramaturgischen und stilistischen Entscheidungen zu erkennen. Die Hauptdarstellerin Inde Navarrette spielt die auferlegte Obsession absolut großartig, insbesondere wenn sich (wenig überraschend) zunehmend Ambiguität in ihr Auftreten hineinmischt. Vor allem aber las ich, dass dieser Film unter jungen Menschen gerade als eine Art Red-Flag-Lackmus-Test gesehen wird, nämlich dergestalt, ob man den männlichen Protagonisten Bear als Täter oder doch eher unbedarften Bystander einstuft (für mich eine klare Entscheidung).
Fairerweise sei aber noch ergänzt, dass sich der Film streckenweise ein wenig zieht, und ich rein narrativ jetzt auch nicht so umgehauen war, dass ich über eine

hinausgehen würde...
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