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Momo
1986
Genres Familie | Fantasy
Regie Johannes Schaaf
Cast Radost Bokel, Armin Müller-Stahl, Mario Adorf, Leopoldo Trieste, Francesco De Rosa, John Huston
Inhalt Das obdachlose Pre-Teen-Kind Momo (Bokel) wohnt in einer Amphiteater-Ruine am Stadtrand, wo sie ganz glücklich sein kann wg. der vielen FreundInnen, die sie über die Jahre angesammelt hat - Beppo Straßenkehrer (Trieste), Nicola Maurer (Adorf), Gigi der Sänger, Hr. Fusi (De Rosa) der Frisör - v.a. viele Kinder, die nach der Schule immer zu der Ruine kommen um mit Momo tolle Fantasie-Abenteuer zu durchleben. Dieser Freundeskreis versorgt die Obdachlose auch mit dem Nötigsten, und Beppo gibt ihr Schreib- & Lese-Unterricht... Dann erscheinen aber zunehmend 'Graue Herren' in grauen Limosinen bei den Erwachsenen in ihren Betrieben, und überzeugen sie dass sie statt Zeitverschwenderei bei ihnen eine Art Konto anlegen sollen, um so Lebenszeit zu sparen! Momo bringt einige dazu davon wieder abzulassen, und wird damit zu einem Fokus des Chefs der Herren (Müller-Stahl), die ab dann hinter ihr her sind. Doch dann erscheint eine "schreibende" Schildkröte in Momos Theater und formuliert eine sozusagen zeitlose Bitte...
 Deutschland, Italien
 104 min.
Hafen-Bewertung für diesen Film:
basierend auf 1 Stimme(n)
  • 1 Bewertung(en) - 4 im Durchschnitt
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4 / 5
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#1
Diese Urverfilmung war u.a. ein Versuch des berühmten Autors (Michael Ende, der zum Filmanfang einen kurzen Cameo-Auftritt hat) eine Verfilmung mit hinzubekommen, die näher am Buch war, da die auf den US-Markt schielende vorherige Leinwand-Version eines bekannten Romans von ihm - Die Unendliche Geschichte - seines Erachtens eine plot-technische Katastrophe war.

Mir gefällt diese Verfilmung hier recht gut, aber man hat heutzutage ein wenig das Gefühl das Ende ein frühes Beispiel eines positiven Rassisten war - es musste immer ein afrikanisch oder indigen aussehendes Kind mit dabei sein, um Deutschen zu zeigen, dass Kinder aller Art liebenswert sind. Das an sich ist nicht so schlimm, aber dann kommen ja noch "cultural appropriations" hinzu wie die Rolle der Eingeborenentochter in dem Abenteuer-Fantasie-Spiel das die Kinder in der 1. Hälfte probieren; v.a. fiel mir die Fantasiesprache auf, und dass die eingeborene Momo dann einen Tanz anführt. (Zu Letzterem, s. Ausschnitt im Clip, oben.)

Das und die ein oder andere Dehnung eines Dialogs oder eines Takes im fantastischen Reich des Meisters der Zeit wirkten etwas plump auf mich - als ob man besonders künstlerisch vorgehen wollte um sich von dem "anderen" Film abzuheben,

Daher ein Minuspunkt auf eine gute Bewertung deswegen - die aber der Film wieder gut macht mit der tollen Filmmusik, insbes. in der Szene gen Ende mit den vielen Zeitblumenblüten...

Auch ist cool dass so viele große Schauspielnamen mitmachten, auf dt. und it. Seite! Daumen hoch! Und nat. noch US-Regisseur Huston, in seiner letzten Filmrolle!  Schock Und dass gefilmt wurde auf dem berühmten it. Filmgelände Cinecitta!

Daher (Mathe-Gemurmel) sind's dann: Wertung 4 von 5
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