Gestern, 14:14
Ach Mann, warum musste J. K. Rowling nur ihr literarisches Andenken so mit ihren heftigst vorgebrachten, rechtspopulistischen Ansichten zum Thema Genderidentität überschreiben? Natürlich darf eine Autorin oder ein Autor als Privatperson eigene politische Meinungen haben, aber der Umstand, dass Rowling ihr beträchtliches und von vielen jungen queeren Menschen mitaufgebautes Vermögen einsetzt, um Transmenschen ihre Rechte abzunehmen (etwa durch Spenden an entsprechende Vereinigungen) ist schon ein echter 'bummer'.
Ich versuche trotzdem mal, hier das Buch bzw. die Harry-Potter-Welt für sich genommen zu bewerten... und kann schon auch sagen, dass mir die Reihe extrem viel bedeutet hat. Ich gehöre zu der sehr besonderen Generation von Leser:innen, die die Geschichte von Harry, Ron und Hermine quasi immer im gleichen Alter mitgelesen haben (erstes Buch mit 11, usw.). Das hatte natürlich eine ganz eigene Magie und man muss J. K. Rowling auch einfach zugestehen, dass sie -- wenn auch Frankenstein-mäßig aus allerhand Vorläufern, Mythologien und Märchen zusammengestückelt -- eine ausgesprochen zugängliche, einladende und beeindruckende Zauberwelt geschaffen hat.
Den ersten Band würde ich dabei, auf die ganze Reihe betrachtet, eher im Mittelfeld sehen; aber das Buch hatte ja doch auch eine spezielle Aufgabe, indem es die Lesenden erstmal in das Universum und Konzepte wie "Muggel" einführen musste. Dafür gibt's von mir
Ich versuche trotzdem mal, hier das Buch bzw. die Harry-Potter-Welt für sich genommen zu bewerten... und kann schon auch sagen, dass mir die Reihe extrem viel bedeutet hat. Ich gehöre zu der sehr besonderen Generation von Leser:innen, die die Geschichte von Harry, Ron und Hermine quasi immer im gleichen Alter mitgelesen haben (erstes Buch mit 11, usw.). Das hatte natürlich eine ganz eigene Magie und man muss J. K. Rowling auch einfach zugestehen, dass sie -- wenn auch Frankenstein-mäßig aus allerhand Vorläufern, Mythologien und Märchen zusammengestückelt -- eine ausgesprochen zugängliche, einladende und beeindruckende Zauberwelt geschaffen hat.
Den ersten Band würde ich dabei, auf die ganze Reihe betrachtet, eher im Mittelfeld sehen; aber das Buch hatte ja doch auch eine spezielle Aufgabe, indem es die Lesenden erstmal in das Universum und Konzepte wie "Muggel" einführen musste. Dafür gibt's von mir

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