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Harry Potter und der Stein der Weisen  (The Philosopher's Stone)
1997
verfasst von J. K. Rowling
Genres Fantasy | Jugendliteratur
Reihe Band #1 von Harry Potter
Inhalt Das erste Buch der weltweit extrem erfolgreichen Buchreihe erzählt die Geschichte eines elfjährigen Waisenjungen, der an seinem Geburtstag erfährt, dass er magische Fähigkeiten besitzt und an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei aufgenommen wurde. Er verlässt das freudlose Leben bei seinen unausstehlichen Verwandten, um in eine verborgene Welt voller Wunder, schwebender Kerzen und echter Zaubersprüche einzutauchen. Während er schnell treue Freunde findet und die Grundlagen der Magie erlernt, stellt er fest, dass seine eigene Vergangenheit eng mit einem dunklen Geheimnis der Zaubererwelt verknüpft ist...
Hafen-Bewertung für dieses Buch:
basierend auf 4 Stimme(n)
  • 4 Bewertung(en) - 3 im Durchschnitt
3 von 5
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#1
Ach Mann, warum musste J. K. Rowling nur ihr literarisches Andenken so mit ihren heftigst vorgebrachten, rechtspopulistischen Ansichten zum Thema Genderidentität überschreiben? Natürlich darf eine Autorin oder ein Autor als Privatperson eigene politische Meinungen haben, aber der Umstand, dass Rowling ihr beträchtliches und von vielen jungen queeren Menschen mitaufgebautes Vermögen einsetzt, um Transmenschen ihre Rechte abzunehmen (etwa durch Spenden an entsprechende Vereinigungen) ist schon ein echter 'bummer'.

Ich versuche trotzdem mal, hier das Buch bzw. die Harry-Potter-Welt für sich genommen zu bewerten... und kann schon auch sagen, dass mir die Reihe extrem viel bedeutet hat. Ich gehöre zu der sehr besonderen Generation von Leser:innen, die die Geschichte von Harry, Ron und Hermine quasi immer im gleichen Alter mitgelesen haben (erstes Buch mit 11, usw.). Das hatte natürlich eine ganz eigene Magie und man muss J. K. Rowling auch einfach zugestehen, dass sie -- wenn auch Frankenstein-mäßig aus allerhand Vorläufern, Mythologien und Märchen zusammengestückelt -- eine ausgesprochen zugängliche, einladende und beeindruckende Zauberwelt geschaffen hat.

Den ersten Band würde ich dabei, auf die ganze Reihe betrachtet, eher im Mittelfeld sehen; aber das Buch hatte ja doch auch eine spezielle Aufgabe, indem es die Lesenden erstmal in das Universum und Konzepte wie "Muggel" einführen musste. Dafür gibt's von mir Wertung 4 von 5Plus
Dieser Beitrag gefällt:    Beere, Kubrickian
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#2
Ich fand das 1. Buch schon immer "below standard", v.a. weil es wenig originell war; daher las ich auch nur dieses aus der Reihe. Die alten Zauber-Bücher, oft (Schul-) Kinder involvierend, waren das deutlich ältere brit. Original und die hab ich als Kind genossen. Z.B. Water Babies und einige Romane von C.S. Lewis.

Der Schreibstil war Ok, aber nichts umwerfendes. Da war Philip Pullmans Reihe um Klassen besser!

Es hat eine ganze Weile gedauert bis ich mir dann die Filme ansah, und die fand ich so-so bis zu dem von Cuaron - der war genial! Danach noch die weiteren angesehen, und die letzten 2 auch interessant findend (auch wg. der Auflösung zu Harrys Zickzack-Besonderheit), aber dieser 1 mittige blieb unübertroffen. Liebe

Natürlich fand auch ich es großartig dass die Rowling-Bücher soviele junge LeserInnen "schufen", also solche die vorher kaum viel lasen. Man konnte damals bei einer mehrstündigen Zugfahrt durch die Waggons gehen und in jedem mindesten 2 (meist Mädchen) entdecken, die das aktuelle Buch ehrfürchtig lasen.  Schock

Dafür bekommt dann dieses Buch einen Pluspunkt, also in Summe: Wertung 2 von 5
.
[]
[°°]
[Kube]
Dieser Beitrag gefällt:    JP
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#3
(29.08.2026, 14:23)Kubrickian schrieb: Ich fand das 1. Buch schon immer "below standard", v.a. weil es wenig originell war
Ich verstehe total, was Du meinst...! Sobald man sich in anderer fantastischer Literatur auskennt (Lewis ist auch ein guter Querverweis!), merkt man, wie teils schamlos die Autorin hier einfach bekannte Tropes und ähnliches "verwurschtet" hat. Von den peinlichen Titeln für die internationalen Zaubererschulen in ihrer Buchreihe ganz zu schweigen:
  • Uagadou (das "Hogwarts"-Äquivalent auf dem afrikanischen Kontinent) scheint eine verkürzte Form von Ouagadougou (der Hauptstadt von Burkina Faso) zu sein
  • Beauxbatons (Zauberschule in Frankreich) heißt nichts anderes als "Schöne Stäbe" Ach ne!
  • Castelobruxo (Zauberschule in Brasilien) heißt im modernen Portugiesisch einfach nur "Wizard Castle"
  • Mahoutokoro (Zauberschule in Japan) heißt auf Japanisch (魔法所 Mahō tokoro) "place of magic"

Genervt Auweia!
Dieser Beitrag gefällt:    Kubrickian
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