Vor 2 Stunden
(Zuletzt bearbeitet: Vor 1 Stunde von Kubrickian.)
Wer hätte gedacht dass man nochmal die legendäre Dame vor die Brille bekommt, die in dem bombigen Mitt-70er Klassiker Verlorene Ehre der Katharina Blum die Hauptrolle mit Bravour spielte? Und dann noch praktisch sich selbst spielend, in einer nicht zu fernen Zukunft, wo (verbesserte) KI-'Wesen' deutsche Straßen, Häuser, Theater (!) und Kühlschränke bevölkern...!
'Elder Cinematic Stateswoman' & hier Texterin/Regisseurin Dörrie hat einen erstaunlich einfühlsamen SF(!)-Film gedreht, der mehr-generationen-technisch Mutter-Tochter-Verhältnisse nach einem schlimmen Familienvorfall fast ein halbes Jahrhundert her, durchleuchtet. Wie immer bei ihr tief-einblickend und gleichzeitig oft absurd-tragikomisch. Für mich einer ihrer besten Filme!
Die erwachsene Tochter, zermürbt durch ein Leben der scheinbar notwendigen Dauerstützung der Mutter, wird glaubhaft ängstlich aber nach und nach sich selbst emanzipierend von Laura Tonke gespielt, die ich zuletzt in einem Film mit (auch film-gemäß langsam ablebender) Senta Berger sah & bewunderte.
Diese beiden - und natürlich Dörrie - haben mich hiermit überzeugt mir mal zumindest den Text des berühmten Tschechow-Stücks Drei Schwestern vorzunehmen, das sehr oft zitiert wird im Film!
Große Leistung aber auch von Regisseurin und ewig 'maskiertem' Darsteller des Roboters - der seinen Job super ernst nimmt, und definitiv über aktuelle Doof-KIs bei uns im Echtleben weit hinaus ragt!
Andere Ensemble-Mitglieder haben alle auch großartiges Spiel hingelegt. V.a. gefiel mir der Paul-Darsteller Boateng noch; an 2-3 Stellen wirkt der Film etwas (zu?) märchenhaft, und er trug an einer Stelle deutlich dazu bei m.E..
Fazit - don't miss diesen Schwanengesang einer großen dt. Aktrice inkl. tollem 'supporting and mechanically transporting cast'!
P.S.: Das mit dem "Freitod" im Beitext oben hab ich mir frecherweise ausgedacht, weil ich nirgendwo im WWW heraus finden konnte wofür das im Film ständig benutzte Kürzel "PFA" steht!! Sorry...
'Elder Cinematic Stateswoman' & hier Texterin/Regisseurin Dörrie hat einen erstaunlich einfühlsamen SF(!)-Film gedreht, der mehr-generationen-technisch Mutter-Tochter-Verhältnisse nach einem schlimmen Familienvorfall fast ein halbes Jahrhundert her, durchleuchtet. Wie immer bei ihr tief-einblickend und gleichzeitig oft absurd-tragikomisch. Für mich einer ihrer besten Filme!
Die erwachsene Tochter, zermürbt durch ein Leben der scheinbar notwendigen Dauerstützung der Mutter, wird glaubhaft ängstlich aber nach und nach sich selbst emanzipierend von Laura Tonke gespielt, die ich zuletzt in einem Film mit (auch film-gemäß langsam ablebender) Senta Berger sah & bewunderte.
Diese beiden - und natürlich Dörrie - haben mich hiermit überzeugt mir mal zumindest den Text des berühmten Tschechow-Stücks Drei Schwestern vorzunehmen, das sehr oft zitiert wird im Film!

Große Leistung aber auch von Regisseurin und ewig 'maskiertem' Darsteller des Roboters - der seinen Job super ernst nimmt, und definitiv über aktuelle Doof-KIs bei uns im Echtleben weit hinaus ragt!
Andere Ensemble-Mitglieder haben alle auch großartiges Spiel hingelegt. V.a. gefiel mir der Paul-Darsteller Boateng noch; an 2-3 Stellen wirkt der Film etwas (zu?) märchenhaft, und er trug an einer Stelle deutlich dazu bei m.E..

Fazit - don't miss diesen Schwanengesang einer großen dt. Aktrice inkl. tollem 'supporting and mechanically transporting cast'!

P.S.: Das mit dem "Freitod" im Beitext oben hab ich mir frecherweise ausgedacht, weil ich nirgendwo im WWW heraus finden konnte wofür das im Film ständig benutzte Kürzel "PFA" steht!! Sorry...
