Aus dem Kulthit "Dexter" ist mittlerweile -- wie kann es anders sein -- auch ein ganzes Medienfranchise hochgezüchtet worden; nach der Originalserie folgte "New Blood" (ließ mich nicht nur wegen dem Setting in Alaska eher kalt), dann das Prequel "Dexter: Original Sin" (noch nicht gesehen) und schließlich dieses erneute Sequel. Letzteres hat sich mittlerweile bei der IMDB auch einen echten Spitzenreiter-Platz in der Publikumsgunst erobert und wird, Stand heute, als 37.-beste Serie aller Zeiten gehandelt.
Gaaanz so übertreiben würde ich mit meinem Lob nicht, aber die im letzten Jahr gesendete erste Staffel war schon wirklich ein Genuss, zumindest wenn man dem Dark-Humor-Horrorgenre nicht abgeneigt ist. Michael C. Hall beherrscht sein berühmtes Serienkiller-Alter-Ego einfach perfekt, und die namhaften Gaststars, die den geheimen Eliten-Mörderclub verkörperten (u. A. Peter Dinklage, Krysten Ritter, Uma Thurman), waren wirklich 'up for the job'. Besonders gut gefallen hat mir zudem die neu eingeführte Polizistin, die sich langsam aber sicher an Dexters Spuren heftet; ich finde, hier ist eine positive Darstellung von Neurodivergenz gelungen. Auf die Szenen mit Harrison hätte ich abundan verzichten können, und auch die Dynamik mit Dexters Vater hat sich -- für mich -- mittlerweile etwas überholt. Aber das waren m. E. eher Nebensächlichkeiten.
Letzte Woche hat nun die zweite Staffel begonnen, und ich muss zugeben, dass deren erste Folge ein wenig hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist. Bisher zeichnet sich eine sehr augenzwinkernde "Dexter in der Midlife-Crisis"-Storyline ab, die mir arg offensichtlich und abgedroschen erscheint. Aber bisher war ja auch Nebendarstellerin Uma Thurman noch gar nicht auf der Bildfläche, also warten wir mal ab...

Gaaanz so übertreiben würde ich mit meinem Lob nicht, aber die im letzten Jahr gesendete erste Staffel war schon wirklich ein Genuss, zumindest wenn man dem Dark-Humor-Horrorgenre nicht abgeneigt ist. Michael C. Hall beherrscht sein berühmtes Serienkiller-Alter-Ego einfach perfekt, und die namhaften Gaststars, die den geheimen Eliten-Mörderclub verkörperten (u. A. Peter Dinklage, Krysten Ritter, Uma Thurman), waren wirklich 'up for the job'. Besonders gut gefallen hat mir zudem die neu eingeführte Polizistin, die sich langsam aber sicher an Dexters Spuren heftet; ich finde, hier ist eine positive Darstellung von Neurodivergenz gelungen. Auf die Szenen mit Harrison hätte ich abundan verzichten können, und auch die Dynamik mit Dexters Vater hat sich -- für mich -- mittlerweile etwas überholt. Aber das waren m. E. eher Nebensächlichkeiten.
Letzte Woche hat nun die zweite Staffel begonnen, und ich muss zugeben, dass deren erste Folge ein wenig hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist. Bisher zeichnet sich eine sehr augenzwinkernde "Dexter in der Midlife-Crisis"-Storyline ab, die mir arg offensichtlich und abgedroschen erscheint. Aber bisher war ja auch Nebendarstellerin Uma Thurman noch gar nicht auf der Bildfläche, also warten wir mal ab...


