Fernhafen
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Offline Jon
Hafenentdecker

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   05.07.2013 | 13:38 Uhr
Herzlich Willkommen im
Blitzbesprechungs-Thema: Frisch gesehene Filme!

Der Name verrät das Programm:
An dieser Stelle könnt ihr in würziger Kürze Statements zu Filmen abgeben, die ihr neulich gesehen habt! Nennt einfach den Namen des Werks, und teilt in ein paar Zeilen euren gewonnenen Eindruck! Froh

Besserwisser Wenn wir einen gemeinsamen Nenner benötigen, schlage ich die geniale Molosovsky-Skala der Filmnoten (Quelle) vor:

Zitat:10 + + + + + Maßstabsetztendes Meisterwerk; Olympisch.
9 + + + + Überwiegend exzellent; Packend.
8 + + + Bemerkenswert mit leichten Schwächen; Anregend.
7 + + Befriedigendes Handwerk; Kurzweilig.
6 + Unterhaltsam mittelprächtig; Akzeptabel.
Unsichtbare Grenze der absoluten Mittelmäßigkeiten
5 - Brauchbar mittelprächtig; ganz nett, aber insgesamt lau.
4 - - Überwiegend mittelprächtig; Anstrengend bzw. langweilig.
3 - - - Bis auf wenige Momente daneben gegangen; Nervig.
2 - - - - Ziemlich übeles Machwerk; Zeitverschwendung.
1 - - - - - Grottenschlechtes übles Ärgernis; Pathologisch.
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Offline Don
Spielemeister

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   05.07.2013 | 22:51 Uhr
Den neusten Robin Hood mit Russell Crowe sah ich gestern und erwartete etwas, das den anderen Filmen zur Geschichte etwas ähnelt (den Disney mag ich ja sehr), wurde dann mit etwas viel Realismus und Gemetzel ernüchtert.
Top find ich bei sowas aber immer die Szenen, in denen man aus der Ego-Perspektive des Pfeils seinen Flug mitverfolgen kann, der natürlich auf den Millimeter genau im Ziel endet.

6/10
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Offline Jon
Hafenentdecker

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   06.07.2013 | 18:39 Uhr
Pfeilflugszenen mag' ich auch, genau wie Projektilflugszenen (z. B. bei "Wanted"), das kann mir nicht unrealistisch genug sein... Juchu

Apropos Russell Crowe...
Ich hatte den immer als etwas hölzernen Macho abgestempelt, zu Unrecht wie ich sagen muss. Hab' vor einiger Zeit "Gladiator" nochmal gesehen und war mehr angetan als früher, und in einem neuen Mainstreamblockbuster hat er m. E. ebenfalls sehr gut agiert, nämlich in...

Man of Steel
...in dem er den leiblichen Vater von Supi mit unaufdringlichem Ernst und ganz subtiler Vaterliebe darstellt. Einfach super gecastet, genau wie Kevin Costner und Diane Lane als Adoptiveltern oder Lawrence Fishburne als Zeitungschef. Haben mir alle in ihren Rollen gut gefallen. Ebenso Lob hab' ich für die State-Of-The-Art-Effekte übrig, die Augenzuckerfreunden viel Spaß machen. Drehbuch, Protagonist, Tiefgang... naja, da ist es dann nicht mehr ganz so weit her. Aber man verlässt das Kino gut unterhalten,
dafür gibt's meinerseits 7/10
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Offline Kehrsai
Schreiberling

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   14.07.2013 | 14:59 Uhr
Kennt jemand die österreichische Doku/Film-Reihe Paradies: Liebe, Glaube, Hoffnung?
http://paradies-trilogie.at/

Zitat: ....der Film überzeuge „durch die kluge, durchaus streitbare Verbindung zwischen bitterem, fast zynischem Sarkasmus, Komik und abgrundtiefer Traurigkeit."
Dem kann ich nur zustimmen. Ich weiß nicht, wie man das Genre nennt, das sind so krasse Themen, leicht sind die drei Filme nicht, aber sie bleiben mit Überzeugung hängen.

Paradies: Liebe 8/10
Paradies: Glaube 7/10
Hoffnung hab ich noch nicht gesehen.

Ich hab noch nen Serientipp:
Orphan Black - kanadische Serie, schöne skurrile Menschen mit gutem Drehbuch, sehr viel Spannung und Aktion!
8/10
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Jon
Offline phipeger
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   15.07.2013 | 11:33 Uhr
The Fall
von Tarsem Singh

In meinen Augen wurde noch nie die Fantasie (von einem kleinen Mädchen) besser in Bild und Ton umgesetzt.
Bildgewaltig, liebevoll mit Witz und nicht abgehoben und immer ein Bezug zur Realität.
Die Schauspieler sind alle sehr gut gewählt und auch das Mädchen (ich glaube 6 Jahre alt - nicht mehr ganz sicher) ist keine flache Kinderschauspielerin, die einen aus der Fantasiewelt während dem Gucken rausreißt, indem man daran erinnert wird, dass es sich nur um Schauspieler handelt. Sie ist wirklich Kind (merkt man besonders in der Szene, in der sie die Zehen ihres neuen Freundes befühlt ) .
Ihr seht ich will nicht zu viel verraten - ansehen und genießen (aber mit Leuten bei denen man sicher sein kann, dass sie nicht nerven... Bsp. Fightclub: Allerletzte Szene, Pixies setzen ein... "Ogott ist die Kulisse scheiße animiert"...)
Viel Spaß beim gucken und noch was schönes : Der Großteil der Landschaften und Bauwerke, die in dem Film gezeigt werden, existiert wirklich.

-> Deshalb - als mein Fantsieliebling 10/10

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Jon
Offline Don
Spielemeister

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   15.07.2013 | 20:00 Uhr
Zitat: Bsp. Fightclub: Allerletzte Szene, Pixies setzen ein... "Ogott ist die Kulisse scheiße animiert"
Juchu
Anderes Beispiel: Matrix, letzte Szene, Rage Against The Machine setzen ein
..."OK WIR KÖNNEN EIGENTLICH AUSMACHEN ODER"
Letzte Szenen sind manchmal heilig Froh
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phipeger
Offline Jon
Hafenentdecker

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   15.07.2013 | 22:53 Uhr
(14.07.2013 14:59)Marlene schrieb:  Ich hab noch nen Serientipp:
Orphan Black - kanadische Serie, schöne skurrile Menschen mit gutem Drehbuch, sehr viel Spannung und Aktion!
8/10
Hab' mich jetzt doch etwas mehr auf die paranoide Story eingelassen und würde meine ursprüngliche Wertung von einer 6 auf eine 7 korrigieren - nach einer meines Erachtens schwachen zweiten Folge kommt "Orphan Black" bei E03 und E04 langsam in Schwung! Daumen hoch!

(15.07.2013 11:33)phipeger schrieb:  The Fall
von Tarsem Singh
In meinen Augen wurde noch nie die Fantasie (von einem kleinen Mädchen) besser in Bild und Ton umgesetzt.
Bildgewaltig, liebevoll mit Witz und nicht abgehoben und immer ein Bezug zur Realität.
Du Junge mit gutem Geschmack! Zwinker Ich liebe diese visuell überwältigende Geschichte auch sehr! Wusstest Du, dass sich Regisseur Singh und sein Hauptdarsteller Lee Pace abgesprochen hatten, dass letzterer fast den ganzen Dreh über im Bett verweilt, um seine kleine Schauspielkollegin (Catinca Unaru) in dem Glauben zu lassen, er könne nicht laufen? Laut Making-Of sind die meisten der Interaktionen zwischen den beiden ganz natürlich und improvisiert entstanden, was man den Sequenzen 100% ansieht.
Wollte grad anfangen, meine Lieblingsszenen aufzuzählen, aber dann artet das hier aus. Von mir auch 9/10 ganz knapp an der Schwelle zur Höchstnote!


PS: Du hast sooo Recht, der Film steht ganz oben auf der Liste der "Bitte nicht kaputtplappern"-Movies, direkt neben meinen beiden All-Time-Favs "Lost In Translation" und "Eternal Sunshine Of The Spotless Mind"....
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Offline phipeger
Abenteurer

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   20.07.2013 | 17:11 Uhr
Biutiful (achtung, absichtlich falsch geschrieben!)
von Alejandro González I
[font=Arial]narritu
und mit meinem absoluten Liebling Javier Badem

In der Kategorie Brutalität und Schönheit der Realität Absolut einsame Spitze - Man vergisst, dass man Schauspielern zusieht.

Genug gesagt - UNBEDINGT anschauen.

Ich will hier nicht inflationär mit meinen Wertungen umgehen, aber das ist neben The Fall eben meine zweite

10/10 .

Der Film ist wirklich Biutiful
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Offline Jon
Hafenentdecker

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   07.08.2013 | 22:45 Uhr
Frisch aus dem Kino:

The Wolverine (2013)
Keine Frage, dieser Film hatte wirklich leichtes Spiel beim Erobern meiner Sympathien - denn ich bin ein wildgewordener Ostasienfreund! Dass etwa 80% der Geschichte in Tokio und Nagasaki angesiedelt sind, ließ folglich mein Zuschauerherz höherschlagen. Ich liebe die Kulissen, die Dialoge, die kleinen japanischen Besonderheiten (vom Liebeshotel bis zu den Stäbchengebräuchen), und wenn ich irgendwann Millionär bin, setze ich mir genauso ein Zengarten-Haus mitten in eine Großstadt, wie es Meister Yashida hier getan hat! Liebe

Zum Glück haben mir aber nicht nur die Produktionsdetails gut gefallen, ich fand auch die Geschichte und durchweg alle Nebencharaktere sehenswert. Es gibt deutlich weniger Mutanten-Pomp und -CGI als bei den anderen "X-Men"-Filmen, aber das hat in diesem Fall gut getan; die Actionsequenzen fühlen sich echt und lebendig an!
Lediglich für einige zähe Minuten in der Filmmitte und den etwas abgedroschenen Endkampf ziehe ich jeweils einen Punkt ab, sodass mein Endergebnis wie folgt lautet:
8/10


PS: Noch eine lobenswerte Beobachtung - "The Wolverine" besteht den Bechdel-Test ausgesprochen klar und häufig! Soll heißen: Es gibt mindestens zwei Frauen in Sprechrollen, die miteinander über ein Thema reden, das nicht Männer oder deren Zuneigung lautet. Daumen hoch dafür!
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Offline Jon
Hafenentdecker

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   16.08.2013 | 00:29 Uhr
ELYSIUM
Ich bin ein großer Freund von Regisseur Blomkamps "District 9", einem Film, der in meinen Augen vieles richtig gemacht hat: Dort gab es einen großartigen Weltenbau, der nicht nur sich selbst, sondern auch eine gute Handlung und interessante Charaktere trug. D9 zeigte uns keine Reißbrettbösen oder -guten, alle Handelnden waren irgendwo im Grau anzusiedeln, manche unsympathischer als andere. Die Dramaturgie passte, und die guten Effekte dienten lediglich als Fundament für gelungene Sozialkritik und poignante Action.

In all diesen Aspekten hat sein Folge-Werk "Elysium" für mich versagt. Selten habe ich mich im Kino so gelangweilt - ich habe diesmal sogar bei der Hälfte mein Handy rausgekramt, um die verbleibenden Minuten abzuschätzen! - und dass mir Dialoge und wahrlich idiotische Plotfehler so missfallen haben, ist auch schon eine Weile her. Sah man Jodie Foster jemals so schlecht (weil niemals subtil) schauspielern? Zugegebermaßen war vor allem ihre Synchronisierung eine Beleidigung der Zuschauer...

Matt Damon machte seine Sache als nonstop leidender Held zwar ganz gut, aber dieses Pluspünktchen kann ein horrendes Drehbuch auch nicht retten. Ich dachte eigentlich, Hollywood hätte aus den Errungenschaften von "Dark Knight" und Co. gelernt, dass Filme einen glaubhaften und vielschichtigen Bösewicht brauchen, um Tiefe zu entwickeln? "Elysium" liefert indes unerklärt abgrundtief böse Handlanger, Vergewaltiger und Monsterpolitiker, wohingegen Frauen nur dazu dienen, hilflos nach Rettung zu schreien oder mit grotesk überzogener Miene böse Plots auszutüfteln. Da helfen auch ein paar formularisch abgefilmte Kinderrückblenden und Szenen von geretteten Rollstuhlwaisen nichts, um das Herz des Zuschauers in irgendeiner Form zu berühren.

Ne, ne, für diesen Totalcrash gibt es von mir maximal 3 von 10; ich erinnere mich dunkel, dass ich zu Beginn des Films noch anerkennend über die Effekte und das Produktionsdesign nickte - aber ganz ehrlich, gut gestrickte SF-Welten gibt es jedes Jahr in mehr als einem Blockbuster. Und dann schau ich mir doch lieber noch mal "Minority Report" oder "Oblivion" oder "Riddick" oder oder oder an...
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phipeger
Offline Kubrickian
Wortkapitän

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   18.09.2013 | 14:38 Uhr
My 5c zu 3 Filmen oben:
  • ROBIN HOOD = 6+ ... das mit der Magna Carta & noch der Killmax am Ende war 'n biss. zu viel Trotz
  • MAN OF STEEL = 8+++ ... wie Supi-Kräfte wirklich wirkten, aua Bombe
  • ELYSIUM = 6+ ... drehbuch-rhetorische Falle für uns reiche 1. Welt Leut' Still
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Jon
Offline Jon
Hafenentdecker

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   18.09.2013 | 17:41 Uhr
@Kubrickian: Wow, hohe Punktzahl für den Stahlmann, dann freust Du Dich sicher über die geplante Fortsetzung, die Supi und Batman aufeinander treffen lässt?


Ich hatte neulich eine lang ersehnte Reunion mit meinen kindlichen Stauneaugen! Nach vielen mittelmäßig bis netten Kinoerlebnissen hat mich PACIFIC RIM im Freiluftkino mit Dresdenpanorama im Hintergrund einfach umgehauen! Lustig, wie sehr das meinen Willen zur "suspension of disbelief" beeinflusst: Weil mir der Roboklopp und vor allem Heldin Rinko Kikuchi so gut gefielen, waren mir die Kaiju-großen Logiklöcher (8 Helis schleppen einen 1000-Tonnen-Roboter?) plötzlich vollkommen gleich - während ich bei gleichen Fehlern z. B. in "Elysium" heftigst mit den Augen gerollt hätte. Tja, ein kleiner Junge im Kinosessel halt. Froh

9Plus / 10
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Kubrickian
Offline Kubrickian
Wortkapitän

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   18.09.2013 | 18:52 Uhr
Zur Frage: Nö. (Affleck) Konsumpflicht ist aber hoch.

Zu "suspension": Dachte da kommt nach d. Link ein Bild mit 8 Helis. Trotz

PACIFIC RIM = 7++ ... biss. zu hohl, however gute Prod.-Werte (noch 'n Logikloch: warum Robos nicht fernsteuerbar?)
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Offline Kubrickian
Wortkapitän

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   23.09.2013 | 23:23 Uhr
SPRING BREAKERS vs. BLING RING
Film #1 sah ich vor einigen Wochen, war mir sicher er wird d. beste Film v. 2013 für mich. Was für 'n Trip! PlusPlusPlusPlusPlus (10)

Film #2 sah ich vorgestern. PlusPlus (7)

Anfangsprämisse für beide ähnlich, danach genommener Pfad d. Protagonisten sehr anders! In beiden geht's um Weltsicht US-amerikanischer Mädchen. Um was sie unbedingt brauchen damit "a good time is had". Oder kürzer: Satisfaction. Cool Vor allem konzentrieren sich beide Filme v. Anfang an auf d. Style: Bitchin' findet oft statt, cool & reich sein ist okay.

In BREAKERS geht es allerdings auch ums Übertreten v. Grenzen, n. nur emanzipatorisch, sondern anarchisch. Was 3 der 4 unbedingt brauchen: Macht! Über dumme Menschen mit Geld. Über Männer. Über alles. D. Film ist ernst - habe kein einziges Mal gelacht. Das Ende ist alles andere als happy.

In RING geht's v.a. ums coole Auftreten vor den Peers - mit echten superteuren Accessoirs, Geld um sich schmeißend. Letztendlich sind die Aktionen Ausdruck von Bewunderung der Beraubten - thievery is the extremest form of flattery. Am Ende stellt sich heraus dass 2 der Girls durchtrieben waren - 1 landet im Knast, 1 geht d. Lohan-Weg.

Letzterer ist der neuste v. Sophia Coppola, die 'ne Reihe v. girl-definierenden Filmen gemacht hat im neuen Millenium: Vom ziellosen Twen - LOST IN TRANSLATION - zur modernen Prinzessin - MARIE ANTOINETTE - zum halbverwaisten Teen - SOMEWHERE. Alle sehenswert! Coppolas Stil ist oft Subtilität - auch RING enthält viele teils komische Pointen & Subtexte. U.a. dass 'n femininer Junge menschlicher sein kann als 4-5 gierige Girls. Trotzdem dafür büßen muss.

Auch ist's d. 1. nennenswerte Film von Emma Watson in 'ner schwierigeren Rolle nach d. POTTER-Serie. Eine d. 2 komplexeren Girl-Rollen - die sie respektabel hin kriegt. Meine ich. Und sie sieht toll aus. Und weiß es.

(Schauspielerei bei POTTER war gelungener. Nehme an, dass sie dort geführter agierte. Coppola ist bekannt dafür, dass sie Schauspielenden 'ne Menge Interpretationsfreiheit lässt. Watson musste also selber viel einbringen - war ihr evtl. neu. Wird sie bestimmt bald besser hinkriegen.)

BREAKERS ist leider d. bessere Film. Härter, glaubhafter - & visuell & regiemäßig schlagkräftiger/überraschender. Film wie man ihn selten sieht. Was Neues; & was für 'n Killmax! Bombe

Evtl. muss sich Coppola mal m. 'ner guten Kameraperson zusammen tun? Wird mal Zeit für etwas Anderes v. ihr. Für Kormine - Regisseur von BREAKERS - war's auch 'n Bruch bisherigen Stils.

[Bild: 220px-Spring_Breakers_poster.jpg]
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Offline Jon
Hafenentdecker

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   24.09.2013 | 00:07 Uhr
Coppola halt' ich wohl für immer in Ehren, dafür, dass sie meinen #1-Lieblingsfilm ausspuckte (neulich wieder in seiner Erstplatzierung bestätigt: Liebe "Lost in Translation" Liebe). Dafür darf Sie von mir aus ihr ganzes Restleben lang schlechter und schlechter werden Zwinker


Aber bezüglich:
Zitat:Auch ist's d. 1. nennenswerte Film von Emma Watson in 'ner schwierigeren Rolle nach d. Potter-Serie.

Sahst / Hörtest Du von "Perks Of Being A Wallflower" (Infolink)? So'n Coming-Of-Age-Drama, das bei der IMDB extrem hohe Punktzahlen einfuhr und einige Preise abräumte. Hab' den seit Wochen auf meiner "2Watch"-Liste, und bräuchte noch den finalen Schubser einer bekannten Person, die "Perks" für gut befand...

So oder so bin ich ein ziemlicher Watson-Verehrerich, bzw. Anschmachter ihrer ätherischen Schönheit, wär' also allein des Augenzuckers wegen einen Versuch wert. Verschmitzt
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